Spatenstich für Werkserweiterung bei Roth Kunststofftechnik

13.05.2016

Die Roth Kunststofftechnik starten mit dem Neubau einer 3.650 Quadratmeter großen Werks- und Lagerhalle in Wolfgruben. Der Spezialist in Kunststoffverarbeitung ist weiter auf Wachstumskurs und vergrößert seine Kapazitäten. 

Zum Spatenstich versammelten sich am 11. Mai 2016 die Geschäfts- und Verkaufsleitung der Roth Kunststofftechnik, Bürgermeister Bernd Schmidt, Architekturbüro Freischlad & Partner, General-unternehmer Christmann + Pfeifer, Planungsbüro Martin Fuchs sowie Dr. Anne-Kathrin Roth von der Unternehmerfamilie. Mehr als vier Millionen Euro investiert Roth in Baumaßnahmen am Standort Wolfgruben. Daneben werden weitere zwei Millionen Euro in neue Maschinen und technische Ausrüstung investiert.
Mit dem Bau realisiert der Hersteller ein zukunftsweisendes Produktions- und Logistikkonzept, um die geplanten Umsatzsteigerungen der nächsten Jahre bewältigen zu können. Allein im Jahr 2015 erzielte Roth Kunststofftechnik rund 16 Prozent mehr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.

Die neue Halle nach den Plänen von Freischlad & Partner aus Haiger erfolgt nach neuesten energieeffizienten Standards. Der größtmögliche Ressourcen- und Umweltschutz sowie der maximale Einsatz von Erneuerbaren Energien sind fester Bestandteil der Roth Unternehmensphilosophie. Das Unternehmen nutzt die Synergien der eigenen Organisation und bringt Systemlösungen aus dem Produktprogramm der Roth Werke in der Gebäudetechnik zum Einsatz. So wird in der Halle eine Roth Industrieflächenheizung für ein angenehmes Temperaturprofil sorgen. In Kombination dazu bietet eine Freiflächenheizung im Außengelände in der kalten Jahreszeit eine eisfreie Ladezone. Das Heizsystem basiert auf der Wärmerückgewinnung der Produktionsabwärme aus der Spritzgussfertigung. Zusätzlich kommt eine vollbiologische Roth Kunststoff-Kläranlage zum Einsatz. Die Stromversorgung erfolgt mit einer Photovoltaik-Anlage. Vorgesehen sind eine behinderungsfreie Werksumfahrung und vier Tore für die witterungsunabhängige Be- und Entladung unter einem freitragenden Vordach. Innenliegende Ladebuchten sollen eine trockene Verladung im Fertigungszyklus ermöglichen. So können Fertigteile direkt aus dem Herstellungsprozess auf ihren Weg zum Kunden gehen. Ebenso kann Leergut direkt an die Maschine in der Produktion entladen werden.

Noch in diesem Jahr soll die neue Halle betriebsfertig sein. Die Anlieger sind über die Baumaßnahme informiert und erhalten nach Fertigstellung die Gelegenheit zur Besichtigung. Wie das Unternehmen mitteilte, war die Resonanz in der Nachbarschaft positiv. Herbert Blodig, Werksleiter bei Roth Kunststofftechnik, sagte: „Mit der Werkserweiterung gewährleisten wir einen effizienten Warenfluss von der Herstellung über Lagerung und Versand zum Kunden. Die Ausweitung der Produktion bringt eine Vergrößerung der Belegschaft um etwa weitere 15 auf 175 Mitarbeiter.“
Für die Gesellschafter stellt Dr. Anne-Kathrin Roth fest: „Mit dieser Investition tragen wir der dynamischen Entwicklung unserer Sparte Plastic Technology Rechnung.“