Manfred und Heike Roth unterstützen Kinder- und Jugendhospiz

19.12.2019

Der Unternehmer Manfred Roth und seine Frau Heike überreichten eine Spende über 5000 Euro an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizverein Gießen/Marburg. Pamela Stephens nahm die Spende für den Raum Marburg-Biedenkopf im Marburger Büro entgegen. Anlässlich des 80. Geburtstages von Manfred Roth und der goldenen Hochzeit des Ehepaars Roth hatten sich ihre Gäste an der Spendenaktion beteiligt.

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizverein Gießen/Marburg begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung sowie deren Familien. Zurzeit engagieren sich rund 50 Ehrenamtliche in der Hospizarbeit. Sie schenken wöchentlich drei bis fünf Stunden ihrer Zeit, um vor Ort in den Familien zu sein und sie zu unterstützen. Ihre Anwesenheit und ihr „da sein“ gibt den Eltern ein bisschen Freiraum in ihrem angespannten Alltag. Manfred Roth sagte: „Die Arbeit des ambulanten Kinder- und Jugendhospizvereins und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter ist eine große Hilfe für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie ihren Familien. Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen die in unserer Gesellschaft eine solche Verantwortung übernehmen, zu unterstützen.“

Begleitung kann ganz praktisch ausfallen

Die Hilfe des Hospizdienstes richtet sich ganz nach der individuellen Situation der Familie. Im Augenblick begleitet er 29 Familien. Alle sind unterschiedlich, jede hat ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Schicksal. Häufig dauern die Begleitungen der Familien Monate und Jahre. Auch nach dem Tod des Kindes bleiben die Ehrenamtlichen in den Familien, wenn die Eltern oder die Geschwister dies wünschen.

Eine Begleitung kann ganz praktisch ausfallen: dem erkrankten Kind vorlesen, das Geschwisterkind zum Sporttraining fahren oder die Hausaufgaben betreuen. Oft sind die ehrenamtlichen Begleiter aber auch Gesprächspartner für große und kleine Menschen, die sich mit schwierigen Themen des Lebens und des Sterbens beschäftigen müssen. Die Hospizarbeit finanziert sich zum großen Teil aus Spenden. Sie ermöglichen etwa die Schulung der ehrenamtlichen Begleiter, bevor sie in die Familien gehen oder die Finanzierung eines Sommerfests und eines Familienausflugs für die Familien und Ehrenamtlichen. Pamela Stephens erklärte: „Was von Herzen kommt, kommt auch im Herzen an. Hospizarbeit ist eine Herzensangelegenheit. Unsere Ehrenamtlichen schenken nicht nur ihre Zeit, sie nehmen auch ganz viel Liebe und Geduld mit in die Familien. Wir freuen uns, dass die Familie Roth unsere Arbeit persönlich kennenlernen möchte und sind sehr dankbar für ihre Spende. Sie ist eine enorme Unterstützung für unsere Arbeit.“

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizverein Gießen/Marburg wurde 2006 unter dem Dachverband des Deutschen Kinderhospizverein e.V. gegründet. Seit April 2019 besteht das Büro in Marburg. Mehr Informationen gibt es unter www.deutscher-kinderhospizverein.de und www.akhd-marburg.de.

Bildunterschrift:
Von links: Manfred Roth, Pamela Stephens und Heike Roth bei der Spendenübergabe beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizverein in Marburg.