Manfred Roth spendet 3000 Euro aus Buchverkauf an Hospizdienst Immanuel

22.10.2018

Der Unternehmer Manfred Roth überreichte eine Spende über 3000 Euro an den Hospizdienst Immanuel in Gladenbach. Zur Spendenübergabe versammelten sich Matthias Ullrich, Vorsitzender des Hospizdienstes, Doris Pitzer, Koordinatorin sowie der Schatzmeister Werner Klingelhöfer. 

Die Spende entstand aus Verkaufserlösen von Manfred Roths Buch „Vom Handwerksbetrieb zum Weltmarktführer – ein Leben für das Familienunternehmen“. Er hatte es anlässlich des 70-jährigen Roth Firmenjubiläums Ende des Jahres 2017 vorgestellt. Die Spende ist für den flächendeckenden Ausbau des ambulanten Hospizdienstes Immanuel im Hinterland bestimmt. Die meisten Menschen möchten ihre letzte Lebensphase gerne dort verbringen, wo sie gelebt haben. In dieser Zeit stehen rund 65 Ehrenamtliche des Hospizdienstes Immanuel den Menschen in ihrer gewohnten Umgebung helfend und Trost spendend zur Seite. Manfred Roth sagte: „Die Begleitung von Menschen am Ende ihres Lebens ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Deshalb war es mir ein großes Anliegen, die Hospizarbeit zu unterstützen. Ich bin sehr dankbar, dass mein Buch auf großes Interesse gestoßen ist und die Verkaufsaktion so erfolgreich war.“ Manfred Roth hatte sich nach der Buchveröffentlichung entschlossen, sein mit Bildern über 300 Seiten umfassendes Werk zum Preis von 20 Euro abzugeben. Manfred Roth dankte Michael Link von der Buchhandlung Stephani in Biedenkopf für seine Beratung und für seinen Einsatz beim Buchverkauf. Sein Dank diesbezüglich gilt auch der christlichen Bücherstube, Biedenkopf sowie eigenen Mitarbeitern.

Doppelter Segen für die Region
Matthias Ullrich erklärte: „Das Buch und die Spende zeigen einen doppelten Segen. Einmal ist die Roth Firmengeschichte ein wirklicher Segen für unsere Region gewesen und ist es noch heute. Zum anderen wusste Manfred Roth mit seiner unternehmerischen Kompetenz und dem Fortune seiner Firma sich immer dem sozialen Miteinander in der Region verpflichtet. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung.“ Damit könne man aktuelle Vorhaben besser verwirklichen, resümierte Matthias Ullrich. Etwa für die Ausbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter. In einem Qualifikationskurs inklusive Praktikum werden sie intensiv auf ihren Dienst in der psychosozialen Begleitung vorbereitet. Derzeit findet bereits der zehnte Kurs seit der Gründung in 2004 statt. Seit September bietet der Hospizdienst zudem neben dem regelmäßig stattfindenden Trauercafé in Gladenbach ein weiteres Trauercafé in Biedenkopf an. Die Termine für die Trauercafés gibt es im Internet unter www.hospizdienst.net.

Über den Hospizdienst Immanuel
Der Verein übernimmt eine wichtige Funktion in der ganzheitlichen Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen. Dies ist in vertrauter Umgebung zuhause, in Krankenhäusern oder in Senioren- und Altenpflegeheimen möglich. Der Hospizdienst Immanuel arbeitet auf Grundlage des christlichen Menschenbildes. Er arbeitet eng mit Pflegediensten, Ärzten, Palliativmedizinern und Seelsorgern zusammen. Die Mitarbeiter begleiten Menschen unabhängig von ihrer Erkrankung, Geschlecht, Alter, Herkunft, Konfession und Weltanschauung.